Für die Aktion hier durfte ich mir ein Strickmuster ausdenken. Ich hab die Zöpfe von Rapunzel gewählt. Das Zopfstrickmuster ist auch für Männersocken geeignet. Bitte beachten, die Socken ziehen sich zusammen also eventuell mehr Maschen anschlagen.
Die Socken in Grösse 34/35 kommen wieder in meine Charitybox.
Ich hab mir auch eine Geschichte dazu ausgedacht. Die Strickanleitung und die Geschichte findest du als pdf Datei HIER oder du schreibst mir eine Mail mit dem entsprechenden Betreff, unbedingt im Spamfilter nachsehen!!!
Die Geschichte könnt ihr unten lesen, leider kann ich die Strickanleitung hier nicht korrekt einstellen und eine pdf geht auch nicht.
Rapunzel
2.0
Eine erfundene Geschichte von Schäfchen Silvia passend zu
den Socken «Rapunzel zieht Socken an»
Herr und Frau Zovartis, welche ihr Geld in der
Chemiebranche verdienten, wohnten in einer vornehmen Villa in Basel. Endlich
wurde Frau Zovartis schwanger. Die beiden wollten ihrer ungeborenen Tochter
einen ganz exklusiven Namen geben. Sie überlegten über mehrere Monate, aber
kein Name war den Eltern speziell genug.
Frau Zovartis hatte während ihrer Schwangerschaft immer
das Verlangen Unmengen Feldsalat (Rapunzel) zu essen (in Basel heisst der
Feldsalat Nüsslisalat). Plötzlich wusste die Schwangere wie ihr süsses Baby
heissen sollte. Schliesslich einigten sich die werdenden Eltern darauf, dass
ihre Tochter Rapunzel Melia Lynn heissen sollte.
Im Juni kam Rapunzel Melia Lynn auf die Welt. Die Freude
der Eltern war Riesen gross und die Presse veröffentlichte Bilder von der
glücklichen Familie.
Rapunzel hatte eine wunderschöne, glückliche Kindheit. In
der Schule hatte sie die besten Noten und viele Freunde und Freundinnen. Ihr
blondes Haar trug sie meistens zu einem Zopf geflochten.
Als Rapunzel etwa 18 Jahre alt war, hatte ihr Vater
grosse Differenzen mit der CEO der Firma Xoche, denn die Chemiefirma wollte
unbedingt die Firma Zovartis übernehmen, aber Herr Zovartis lehnte alle
Angebote ab. Eine Übernahme kam für ihn gar nicht in Frage. Das passte der CEO,
Frau Zauber, überhaupt nicht. Sie war eine böse, geldgierige, hinterlistige
Person, sie besass auch Zauberkräfte.
Frau Zauber überlegte lange und hatte dann einen Plan.
Eines Tages passte die Zauberin Rapunzel ab, entführte sie und sperrte sie im
obersten Stock im hohen Xoche Turm am Basler Rheinufer ein. Nur Frau Zauber
hatte einen direkten Lift in das Zimmer im 205 Meter hohen Tower. Sie versorgte
Rapunzel höchstpersönlich Essen und Trinken.
Frau Zauber liess den Turm mit 500 Drohnen bewachen,
welche ohne Unterbruch um das Gebäude herumflogen. Frau Zauber verlangte von
Herrn Zovartis als Lösegeld, dass er die Firma an die Xoche abgeben müsse,
damit Rapunzel freikommt. Aber Zovartis wollte nicht auf die Lösegeld
Forderungen eingehen.
Inzwischen waren einige Jahre vergangen. Rapunzel hatte
nun einen langen Zopf, den sie manchmal vom Turm runter hängen liess. Weil der
jungen Frau in ihrem Gefängnis langweilig war, begann sie zu singen. Man hörte
ihre schönen Melodien sogar auf der anderen Rheinufer Seite.
Herr Zovartis wollte aber immer
noch nicht seine Firma an die Xoche übertragen. Er beauftragte sehr gute
Kletterspezialisten, um Rapunzel zu befreien. Leider stürzten alle ab, als sie
versuchten am langen Zopf hochzusteigen, denn die Drohnen griffen die Kletterer
an, so dass diese den Halt verloren und abstürzten.
Ein junger, hübscher, intelligenter Basler, mit Namen
Remigius Bonifatius vom Letzi Turm, fand im Schloss Keller seiner Oma einen
eingesperrten Basilisken. Er befreite ihn aus seinem Käfig. Der Basilisk
gehorchte Remigius aufs Wort. Der mutige Mann wollte sein Glück versuchen und
Rapunzel befreien. Remigius fuhr zusammen mit dem Fabelwesen mit der Fähre über
den Rhein zum Xoche Turm und befahl dem Basilisken alle Drohnen mit seinem
tödlichen Blick zu stören und abstürzen zu lassen. Das gelang dem Basilisken
und Remigius kletterte am Zopf rauf und befreite
Rapunzel und brachte sie den Eltern zurück.
Herr und Frau
Zovartis waren überglücklich. Mit Freudentränen in den Augen schlossen sie ihre
Tochter in die Arme. Der Vater informierte sofort die Polizei. Diese verhaftete
Frau Zauber. Sie musste für viele Jahre ins Gefängnis.
Rapunzel und
Remigius verliebten sich ineinander und heirateten noch im gleichen Jahr. Sie
bekamen vier Kinder, die hiessen Nael Len, Ben, Melia Lena und Lynn. Mit ihnen
lebten sie als glückliche und zufriedene Familie in Basel.
©Schäfchen
Silvia Dezember 2024
Verlinkungen, Firmennennung ohne Auftrag und Entgeld